Wie weit können Angehörige und Freunde psychisch erkrankten Menschen helfen und sie unterstützen?

Psychoseseminar am 21. April 1999

Vorbereitung:

An die Wand wird ein Plakat aufgehängt: Was hilft psychisch Erkrankten? Einladung, Kärtchen, die auf dem Tisch ausgelegt werden zu nutzen um Antworten darauf zu schreiben (in Schlagworten).

—> Kärtchen ziehen und unter dem Thema des Abends (siehe oben) besprechen

Pause

weitere Bearbeitung der Karten

Durchführung: s. o.

anwesendes Fachpersonal: –

Moderation: Fr. M.

Teilnehmerinnen (insg.): 11 Personen

Ergebnisse: Was können Angehörige und Freunde tun?

  • Verständnis und Annehmen
  • eigene Gesundheit pflegen
  • soziale Kontakte anregen und pflegen
  • den anderen ernstnehmen und die Realität spiegeln
  • Dasein in Krisenzeiten
  • Ehrlichkeit
  • Schonraum anbieten
  • gemeinsam eine geeignete Therapie suchen
  • Raum für eigenes Leben bewahren
  • helfen, den Körper wieder zu spüren
  • Eindeutig sein und Grenzen setzen
  • Patenschaften
  • gemeinsame Unternehmungen
  • Geborgenheit geben
  • Mut machen
  • Herzenswärme
  • Eigeninitiative fördern
  • Begegnung von Wesen zu Wesen

Menschen, die mit folgenden Diagnosen leben müssen: Schizophrenie, Paranoia, Borderline, Bipolare Störung, Depression u. ä. mit psychotischen Symptomen tauschen sich mit Angehörigen, Interessierten und in der Psychiatrie Tätigen aus.