Welche psychischen Erkrankungen gehören zu Psychosen. Hilft Psychoedukation?

Protokoll des Psychoseseminars vom 19. September 2012 von 19.00 – 20:45 Uhr

Moderation und Protokoll: Frau Sieburg

Zu Beginn wird die Frage gestellt: „Welche psychischen Erkrankungen gibt es?“

Die Krankheiten werden genannt, auf Karten geschrieben und jeweils kurz von den Teilnehmern gemeinsam beschrieben und voneinander abgegrenzt. Zudem werden sie eingeteilt nach Krankheiten mit Psychose und ohne Psychose. Die Karten werden dann auf dem Boden einer der beiden Gruppen zugeordnet: Es werden folgende Antworten genannt.

mit Psychosen:

  • bipolare Störungen
  • paranoide Schizophrenie
  • Manie
  • affektive Psychose
  • drogeninduzierte Psychose
  • Schizophrenie
  • Borderline (evtl. mit kleinen psychotischen Episoden)
  • Depression (gibt es mit und ohne Psychose)

ohne Psychosen:

  • Suchterkrankungen
  • Phobien
  • Autismus
  • Zwangserkrankungen
  • Burnout
  • Persönlichkeitsstörung
  • Angststörungen

Nach der Pause geht es um die Frage: „Was ist Psychoedukation? Hat jemand Erfahrung mit Psychoedukation, wenn ja, welche?

Psychoedukation haben wir immer da, wo Aufklärung und verantwortungsvoller Umgang mit der Krankheit besteht. Konkret werden folgende Möglichkeiten genannt:

  • Angehörigengruppe
  • Psychoseseminar
  • Infos beim Gesundheitsamt
  • Krisenpass
  • Informationsveranstaltungen der Kliniken
  • Aachener Laieninitiative (ALI) 2. Dienstag im Monat 18.00 – 19.30 Uhr Sophienstraße
  • Behandlungsvereinbarungen mit der Klinik (z. B. Düren)

Abschlussrunde: Ein Stein wird in die Runde gegeben mit den Fragen: Was hat Ihnen diese Veranstaltung gebracht (Was nehmen Sie mit? Was lassen Sie hier?)

Ca. 20:45 Uhr

Verabschiedung der Gäste

Menschen, die mit folgenden Diagnosen leben müssen: Schizophrenie, Paranoia, Borderline, Bipolare Störung, Depression u. ä. mit psychotischen Symptomen tauschen sich mit Angehörigen, Interessierten und in der Psychiatrie Tätigen aus.