Was Sie schon immer im Psychoseseminar fragen wollten

Protokoll über das Psychoseseminar vom 18.12.2002

Anwesend 7 TN (6 TN sind Fachleute 1 TN ist Experte) keine Expertenbegleitung

Begrüßung der Teilnehmer, Vorstellung von Fr. Röder und Einstieg in das „Fragestundenthema“.

Hinweise werden gegeben auf das Thema spezielle Ernährung bei Psychosen von Fr. Sieburg

Gefragt wird: Können Tiere, Menschen die sich im psychotischen Akutzustand befinden Vorteile bringen; dazu wird geantwortet, das in solchem Zustand die Anwesenheit von Tieren zu „Wahrnehmungsverkennungen“ führen könnte und den Tieren eher eine unbedeutende Rolle zukommen könnte. Um genaueres eruieren zu können würde ggf. das IN zur Verfügung stehen. Im Akutzustand käme dann eher die „Soteria“ in Betracht. In der Nachbetreuung können Tiere dann an Bedeutung gewinnen.

Meinerseits wird die Frage gestellt, wie mehr Betroffene in das PS kommen könnten. Von den Anwesenden weiß aber keiner so richtig Rat, da die zu Betreuenden in der Klinik zu krank sind.

Thema Behandlungsvereinbarungen: Fr. Sieburg macht den Vorschlag, dass wenn jemand die Klinikbehandlung abgeschlossen hat, in der Kette die BV macht und die positiven Punkte schriftlich fixiert und die Formblätter dann zur Verwahrung in die Klinik zurück gehen.

Nächster AK-BV findet am 29.01.2003 von 17.00 – 18.30 Uhr in der Kontakt- und Beratungsstelle statt.

Veranstaltungshinweis: 19.02.2003 17.00 -18.30 Uhr in der KoBs Infoveranstaltung; Ankündigung in der Tagespresse und im Monatsprogramm. Merkblätter sollen beim Paritätischen hinterlegt werden.

Idee: Mit dem Thema BV an die Klinik herantreten und mit Kliniksozialarbeitern über die thematische Verortung in Soziogruppen sprechen. Dazu gibt es Resonanz innerhalb der Gruppe. Dieses Thema wird jedoch seitens der Kette e. V. mittelfristig angegangen d. h. innerhalb der ersten 3 Jahresmonate 2003.

ÄrztInnen, die wir im 1. Halbjahr 2003 als Experten zum PS einladen können sind: Fr. Dr. Becker Fr. Dr. Tönnissen Hr. Dr. Pennings Hr. Dr. Kuczhak-Alawie
Beim Rückblick auf das Jahr 2002 wird speziell nochmals auf die Moderationsfähigkeiten geschaut. Im 1. Halbjahr 2002 wurden bestimmte einleitende Sätze auf verschiedene Leute aufgeteilt. Ich schlage vor, dass die Moderation auch wechseln kann, dieses Modell wird aber nicht gut angenommen. Das Problem wird in die Vorbereitungsgruppe vertagt. Von einer Vorstellungsrunde wird abgeraten, dies hätte sich in der Vergangenheit nicht bewährt und könne Ängste auslösen.

Methodenvielfalt im PS:

Mehr einbezogen werden sollten:

  • Rollenspiel
  • Theater
  • Kartentechnik
  • Impulsreferat
  • (Flip-Chart)

Themensammlung 2003

  • Soteria
  • Soziotherapie
  • Behandlungsvereinbarungen (2. Halbjahr)
  • Rückfallprophylaxe
  • Betroffene Angehörige ( Erfahrungen von Angehörigen im Klinikalltag)
  • Psychose und Urlaub
  • Betreuungsrecht

Menschen, die mit folgenden Diagnosen leben müssen: Schizophrenie, Paranoia, Borderline, Bipolare Störung, Depression u. ä. mit psychotischen Symptomen tauschen sich mit Angehörigen, Interessierten und in der Psychiatrie Tätigen aus.