Selbstfürsorge – Ich bin mir wichtig

Selbstfürsorge– Ich bin mir wichtig

Anwesend: 18 Leute

Moderation: Frau Resch, Herr Schmidt

Protokoll: Frau Elsässer

ErsterTeil:

Fragein die Runde:  Was verstehen Sie unter Selbstfürsorge?

  • Ausreichend trinken, essen, Erholungsphasen
  • sichs elbst beobachten, wie gestalte ich meinen Tag?, wie zufrieden bin ich?
  • Hilfe in Anspruch nehmen
  • sich selbst wichtig sein, Geben und Nehmen.
  • Sich angenehme Tätigkeiten aussuchen.
  • Achtsamkeit, sich abgrenzen können.
  • Nein sagen ist wichtig.
  • Durch helfen lässt man seine Ziele außer acht.
  • Lernen,um Hilfe zu bitten.
  • Welche Leute tun mir gut?
  • Kann ich mich zurückziehen?
  • Offen reden, den richtigen Ton finden
  • zu hohe Erwartungen an mich selbst, sind nicht gut.

Sammelnan der Flipchart:

  • Wie kann ich erkennen, bevor ich weg rutsche?
  • Kenntnis über die eigene Krankheit. Akzeptanz, Krisenplan überlegen.
  • Signale, Frühwarnzeichen.
  • Sich Ruhe nehmen, Gefühle wahrnehmen und ernst nehmen.
  • Genügend Schlafen sicherstellen
  • Veränderungen wahrnehmen, prüfen, wo es herkommt und was dadurch passieren könnte.
  • Umwelt informieren über Frühwarnsymptome, damit sie darauf reagieren kann.
  • Ängste entzaubern und entkräften durch Information
  • Plan erstellen mit Therapeuten, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht.
  • Frage eines Teilnehmers: Was tun, wenn man am Wochenende nicht in die Klinik kann, im Notfall? Zwangseinweisung bei Selbst- und Fremdgefährdung. Manchmal muss man übertreiben, um aufgenommen zu werden. Es ist schwierig. Oft muss man bis Montag warten.

Pause

Zweiter Teil

Wie kann ich mich praktisch gut aufstellen, Umgebung und soziale Kontakte?

  • Schlafen, Schlafhygiene, Zufriedenheit. Was man zum Schlafen braucht, ist individuell unterschiedlich.
  • Lachen, albern sein
  • andere zum Lachen bringen
  • echt sein, ehrlich sein, es soll aber von Herzen kommen
  • singen, tanzen, Musik machen, Musik hören
  • sich Zeit nehmen, zu sich zu kommen
  • Sport (auch regelmäßig am Abend)
  • Dankbarkeit (bewusst machen, wofür ich heute dankbar bin, Dankbarkeitstagebuch)
  • es gibt Leute, denen es schlechter geht (sich bildlich vorstellen)
  • anderen Menschen eine Freude machen.

Abschlussrunde: Ein Stein wird herum gereicht mit der Frage: „Was hat Ihnen diese Veranstaltung gebracht? Was nehmen sie mit? Was lassen Sie hier?

Menschen, die mit folgenden Diagnosen leben müssen: Schizophrenie, Paranoia, Borderline, Bipolare Störung, Depression u. ä. mit psychotischen Symptomen tauschen sich mit Angehörigen, Interessierten und in der Psychiatrie Tätigen aus.