Sackgasse Sucht – Psychosen und Drogen

Psychoseseminar am 18. Okt. 2000

Ablauf:

Begrüssung (eingeladene Gäste: Dr. P. Gesundheitsamt DN, Fr. H. Drobs DN)

Rückblick auf Psychoseseminar im Mai (alte Karten)

Hinweis, dass während der Beantwortung der noch offenen Fragen jederzeit neue dazu auf die ausliegenden Karten geschrieben werden können. Möglichkeit, selber vorzulesen oder an Fr. S. und Hr. N. zu geben.

Fr. S. und Hr. N. lesen die Fragen vom Mai vor.

Reihenfolge: symptomfrei – akut – sonstige

P a u s e (je nach Gesprächsverlauf)

Verabschiedung

Material usw. mitnehmen:

  • alte Karten
  • neue Karten
  • Stifte
  • Filzstifte
  • (alte) Wandzeitungen
  • Kreppband
  • Zusammenfassung Mai 2000

Ergebnisse:

Ablauf entsprechend der Vorbereitung

vorab Korrektur zu den Drogen, wie im Mai notiert:

Drogen die Psychosen auslösen können, sind:

  • Haschisch,
  • Ecstasy,
  • Amphetamin,
  • LSD,
  • Kokain,
  • Designerdrogen,
  • Pilze,
  • Crack,
  • Meskalin

Sonstige Suchtmiltel:

  • Alkohol,
  • Medikamente (z. B. Valium, Barbiturate),
  • Nikotin,
  • Opium,
  • Heroin,
  • Morphium

3 wesentliche Ergebnisse

Alkohol dient bei Betroffenen, deren Psychose durch Drogen ausgelöst wurde, oft als Drogenersatz.

Ganz wichtig ist es, die Verantwortung im Umgang mit Alkohol und Drogen immer bei den Betroffenen (Erkrankten) zu lassen bzw. sie Ihnen zu geben.

Suchtmittel sind Ausdruck von Suche nach einem erfüllten Leben. Es muss etwas anderes gefunden werden, was das Leben interessant und lebenswert macht.

Menschen, die mit folgenden Diagnosen leben müssen: Schizophrenie, Paranoia, Borderline, Bipolare Störung, Depression u. ä. mit psychotischen Symptomen tauschen sich mit Angehörigen, Interessierten und in der Psychiatrie Tätigen aus.