Psychose und Vertrauen – Muss ich jedem vertrauen?

Protokoll des Psychoseseminars vom 21.03.2007 von 19.00 – 21.05 Uhr

Zunächst erfolgt die Begrüßung des Auditoriums. Es ist keine Ärztin dabei. Vorstellung des Psychoseseminars und der Person der Moderatorin ihrer Funktion.

Warm up

1.Bild vom Krokodil mit Putzervögeln (Symbiose) und Erläuterungen dazu

2.Frage: Was ist für Sie Vertrauen? (Mitschrift am Flip-Chart)

Antworten waren:

  • 1.Über Probleme mit einer Vertrauensperson reden können
  • 2.Sich was trauen (wagen), neue Wege gehen
  • 3.Zuverlässigkeit
  • 4.Sicherheit
  • 5.Geborgenheit
  • 6.Bedingungslosigkeit
  • 7.Offen sein können
  • 8.Sich angenommen fühlen
  • 9.Verschwiegenheit
  • 10.Sich fallen lassen können
  • 11.Vertrauen braucht Zeit zum wachsen.

3. Frage: Kennen Sie im Zusammenhang mit Psychose, bei sich oder anderen Situationen, in denen das Vertrauen abhanden gekommen ist?

Es gibt Situationen in denen Angst aufkommt und Angst und Vertrauen sind Gegenspieler. Es wird auf den Unterschied zwischen Depression und Psychose aufmerksam gemacht, denn es sind einige Teilnehmerinnen aus der Selbsthilfegruppe Depression anwesend. Vertrauen auf ein Medikament und den verordnenden Arzt. Vertrauen kann durch herumtricksen zerstört werden. Misstrauen kann ein Anfang sein. Viele Aspekte, darunter auch Vertrauen ist schützenswert und ein hoher Wert.


Pause 7 Min

4. Frage: Wie kann ich persönlich besser mit dem Misstrauen umgehen?

5. Verabschiedung von Herrn Dr. Galke aus der 3 jährigen ehrenamtlichen Zeit!!

6. Blitzlichtrunde mit Stein

Bedanken und Verabschiedung der Gäste.

Menschen, die mit folgenden Diagnosen leben müssen: Schizophrenie, Paranoia, Borderline, Bipolare Störung, Depression u. ä. mit psychotischen Symptomen tauschen sich mit Angehörigen, Interessierten und in der Psychiatrie Tätigen aus.