Psychose und Urlaub

Protokoll über das PS vom 21.05.2003

Anwesende: 12 Personen (Expertenbegleitung Hr. Dr. Galke)

Thema: Psychose und Urlaub – unvereinbar?

Vor dem Seminar wird der Raum dekoriert. Es wird eine Urlaubsatmosfäre mit Sonnenschirm, Campingstuhl, Raeggaemusik, versucht herzustellen.

Die Begrüßung wird aus dem Campingstuhl gemacht.

Durch die Arbeit mit den Karten wird die Atmosfäre aufgelochert und der Einstieg zum Erzählen des in persönlich Erfahrenen wird erleichtert und im Verlauf des Seminars erzählen mehrere TeilnehmerInnen Ihre Erlebnisse mit einer Psychose während eines Urlaubes. Es entwickelt sich eine sehr getragene Stimmung zum Thema, nicht zuletzt durch das aktive agieren von Herrn Galke.

Im zweiten Teil der Veranstaltung nach der Pause wurde gefragt:

Was kann man tun?

Die Arbeitsergebnisse dazu lauten:

  • Erkundungen einholen, wo die nächste Fachbetreuung am Urlaubsort zu finden ist -> im Internet suchen
  • Das Urlausziel realistisch planen
  • Bedarfsmedikation
  • Reiserücktrittsversicherung
  • Urlaub langsam vorbereiten
  • Stressfreier mit Checkliste

Menschen, die mit folgenden Diagnosen leben müssen: Schizophrenie, Paranoia, Borderline, Bipolare Störung, Depression u. ä. mit psychotischen Symptomen tauschen sich mit Angehörigen, Interessierten und in der Psychiatrie Tätigen aus.