Lust und Pflicht, der schmale Grad selbstverantwortlichen Lebens

Psychoseseminar 20. Juni 2001

Ablauf:

Begrüssung (evtl. Vorstellung des Psychoseseminars)

Die Moderatorin beginnt, ihre Unlust zu äußeren

-> Anregung zum Austausch über persönliche Erfahrungen -> Gespräch

P a u s e nach Bedarf

Material usw. .

  • großes Papier
  • Stifte, Filzschreiber, Tesakrepp

Lust und Pflicht… – Psychoseseminar 20. Juni 2001

Ergebnisse

Lust

  • Freude an der Arbeit
  • Kontakt mit Mitmenschen
  • subjektives Befinden
  • Selbstwertgefühl
  • mitbestimmen können
  • stolz auf eigene Leistung sein
  • Entlohnung
  • Unabhängigkeit
  • kleine Schritte machen dürfen
  • Selbständigkeit
  • Macht – Eigenkontrolle
  • genießen können
  • Spaß haben
  • Gammeln können
  • Zeit selbst einteilen können
  • Freiheit zu eigenen Entscheidungen
  • private Kontakte selbst bestimmen
  • sich fallen lassen können

Pflicht

  • Sachzwänge
  • Regelmäßigkeit
  • für sich selber sorgen
  • Verantwortung übernehmen
  • Vertrauen rechtfertigen
  • Zuverlässigkeit
  • zu seinem Wort stehen
  • Pünktlichkeit
  • eigene Grenzen erkennen
  • mit Enttäuschungen umgehen lernen
  • Durchhaltevermögen
  • funktionieren müssen
  • mit anderen auskommen müssen
  • sich selber treu bleiben
  • hinterfragen
  • für Freude sorgen – innerlich lachen
  • sich entwickeln
  • Ehrlichkeit
  • Gefühle wahrnehmen, zulassen und kontrollieren
  • sich Hilfe suchen

Menschen, die mit folgenden Diagnosen leben müssen: Schizophrenie, Paranoia, Borderline, Bipolare Störung, Depression u. ä. mit psychotischen Symptomen tauschen sich mit Angehörigen, Interessierten und in der Psychiatrie Tätigen aus.