Leben mit der Psychose: Hilfe – Einmischung – Unterstützung

Psychoseseminar am 21. Juni 2000

Ablauf:

Begrüssung

-> Hinweis, dass heute der Erfahrungsaustausch das wesentliche des Abends sein soll

3 Plakate mit dem jeweiligen Begriff (Einmischung – Hilfe – Unterstützung)

  • kurze Besinnung: “Welcher der 3 Begriffe spricht mich im Augenblick am meisten an?”
  • Aufforderung, zum entsprechenden Plakat zu gehen -> wieder hinsetzen

Warum hat mich der entsprechende Begriff angezogen?

Beginn des Gesprächs mit dem meist gewählten Begriff

P a u s e (je nach Gesprächsverlauf)

evtl. Gespräch über Themen für Herbst / Winter

Verabschiedung

Einige Überlegungen zum Thema:

Einmischung: hitzige Diskussion (vgl. Überkochen von Gefühlen); emotional grenzüberschreitend; bedrohlich, da Seelengebäude der Erkrankten schon schwankend

Hilfe: ..ist Bürgerpjlicht

akut, eher nüchtern, möglicherweise auch schmerzhaft, konfrontativ

Unterstützung: freiwillig, prozesshaft, im Gespräch, gleichberechtigt, partnerschaflich

Wie kann wer wen unterstützen?

Material usw. mitnehmen:

  • Bücher
  • 3 Plakate s.o.

Menschen, die mit folgenden Diagnosen leben müssen: Schizophrenie, Paranoia, Borderline, Bipolare Störung, Depression u. ä. mit psychotischen Symptomen tauschen sich mit Angehörigen, Interessierten und in der Psychiatrie Tätigen aus.