Kreativ trotz Psychose: malen, tanzen, singen, schreiben…

Psychoseseminar 20. Dez. 2000

Ablauf:

Begrüssung (evtl. Vorstellung des Psychoseseminars)

1. Was haben Sie erlebt mit Ihrer Kreativität im Zusammenhang mit Psychose, sei es als Psychose-Erfahrene/r, Angehörige/r oder Profi?

Hinweis: Wertschätzung und Würdigung der Kreativität der/des jeweils anderen ist wichtig.

2. Welche Bedeutung hat/hatte die Kreativität im Verlauf der Erkrankung?

Sind Veränderungen vorgekommen?

Wichtige Überlegungen zum Thema:

Kreativität

  • als Ausdruck von Konflikten
  • als Ventil/Entlastung
  • als Inhalt (Sinn des Lebens)
  • als Teil der Tagesstruktur
  • als Gemeinschaftserlbenis
  • als Rahmen für Gefühle, um sie zu kanalisieren
  • Angst vor erneutem psychotischem Schub, der durch kreatives Gestalten ausgelöst werden könnte
  • Kreativität im Schonraum in einer Schonzeit

P a u s e

Jahresrückblick – was war gut, was war verbesserungswert?

Themen für 2001

Verabschiedung

Material usw. mitnehmen:

  • Filzstifte, Kreppband, Wandzeitungspapier
  • alte Themen aus 2000
  • bereits gesammelte Themen für 2001

Ergebnisse:

Rückblick auf 2000:

  • Themen alle interessant, besonders Drogenthemen, gerade auch mit Profis
  • methodisch wurde schriftliche Eigenbeteiligung hervorgehoben

Menschen, die mit folgenden Diagnosen leben müssen: Schizophrenie, Paranoia, Borderline, Bipolare Störung, Depression u. ä. mit psychotischen Symptomen tauschen sich mit Angehörigen, Interessierten und in der Psychiatrie Tätigen aus.