Hilfe, die Angehörigen verstehen gar nichts mehr!

Psychoseseminar am 15. Nov. 2000

Ablauf:

Begrüssung (evtl. Vorstellung des Psychoseseminars)

Einladung zum Spiel und Erklärung

Gruppen finden sich zusammen nach folgenden Kriterien:

  • 1. Wohnort – Düren / andere
  • 2. Geburtstag im – Frühjahr / Sommer / Herbst / Winter
  • 3. Weg zum heutigen Treffen mit – Auto / Fahrrad / öffentlichen Verkehrsmitteln / zu Fuß
  • 4. Medikamenteneinnahme heute – ja / nein
  • 5. Kenntnis der Rheinischen Kliniken von innen – ja / nein
  • 6. Miterleben einer Erstaufnahme – ja / nein
  • 7. Bezüglich Psychose-Erkrankungen am wenigsten Verständnis erlebt von – Profis / Erkrankten / Angehörigen / anderen
  • 8. Hilfe um Psychose-Erkrankungen besser zu verstehen durch – Bücher / Gepräche / Therapie / sonstiges

Überleitung zum Thema:

Situationen, in denen wir nicht verstanden haben, kennen wir alle – auch bezüglich der Psychose-Erkrankung. Angehörige stecken in einer speziell schwierigen Situation, da sie mitten drin stecken, also in Verbindung mit allen Beteiligten, was zwangsläufig Auswirkung auf alle Beteiligten hat, alle sitzen nämlich in einem Boot.

Vor der Pause Beschäftigung mit Punkt 7 oben.

P a u s e

Überleitung von Punkt 7 zu Punkt 8

Themen für 2001 sammeln – Ankündigung: Rückblick auf Psychosesem. in 2000

Verabschiedung

Wichtige Überlegungen:

  • Unterschied Ersterkrankung – spätere Schübe
  • Mangel an Aufklärung; unterschiedliche Meinungen verwirren
  • Überängstlichkeit / Überfürsorglichkeit als Ausdruck von Unsicherheit.
  • Ersterkrankung kann zu Übertreibung / Dramatisierung führen
  • wieviele Schübe brauchen Angehörige um zu verstehen?
  • unterschiedliche Angehörige; Eltern, PartnerInnen, Kinder
  • Barriere der Verständigung – Nicht-wahrhaben-wollen der Erkrankung

Material usw. mitnehmen:

  • Filzstifte, Kreppband, Wandzeitungspapier
  • Bücher

Menschen, die mit folgenden Diagnosen leben müssen: Schizophrenie, Paranoia, Borderline, Bipolare Störung, Depression u. ä. mit psychotischen Symptomen tauschen sich mit Angehörigen, Interessierten und in der Psychiatrie Tätigen aus.