Der war in der Klapsmühle! – Wie kommen Betroffene und Angehörige mit diesem Makel klar?

Psychoseseminar am 16. Juni 1999

Vorbereitung:

In der Mitte des Raumes wird eine Schnur ausgelegt mit 6 Markierungen. Einladung sich einen Platz auf der Schnur—Skala zu suchen unter dem Thema: Andere wissen, dass ich Kontakt mit der Psychiatrie habe/hatte als Betroffene/r, Angehörige/r, Freund/in oder Profi

Punkte auf der Schnur-Skala:

  • 1 – es macht mir nichts aus
  • 2 – es macht mir wenig aus
  • 3 – es macht mir gelegentlich etwas aus
  • 4 – es macht mir etwas aus
  • 5 – es macht mir viel aus
  • 6 – es macht mir sehr viel aus

Wer auf dem Platz sitzen bleiben möchte, kann die eigene Position auch auf ein Kärtchen notieren.

-> Gespräch über das Erleben an dem jeweiligen Platz auf der Schnur-Skala.

-> Austausch über Erfahrungen zu diesem Thema im konkreten Alltag.

Pause nach Bedarf und Gelegenheit

Themensuche für II/1999

Durchführung: s. o.

anwesendes Fachpersonal: 2 Klinikseelsorger, 1 Klinikarzt, 4 Wohnheim-Mitarbeiterinnen

Moderation: Fr. M.

Teilnehmerinnen (insg.): 20 Personen

Menschen, die mit folgenden Diagnosen leben müssen: Schizophrenie, Paranoia, Borderline, Bipolare Störung, Depression u. ä. mit psychotischen Symptomen tauschen sich mit Angehörigen, Interessierten und in der Psychiatrie Tätigen aus.