Angst vor Gewalt in der Psychiatrie

Psychoseseminar 17. Oktober 2001

Ablauf:

Begrüssung (evtl. Vorstellung des Psychoseseminars)

Einladung zum Gespräch über Gewalterfahrungen; evtl. Beginn durch Vorbereitungsgruppe

verschiedene Bereiche von Gewalt wiederholen und aufzeigen (durch Vorbereitungsgruppe)

P a u s e

Was ist zu tun, damit Gewalt weniger wird?

Wie kann ich praktisch in meiner Situaiton Schritte gehen, damit Gewalt weniger vorkommt? (Information und Beratung gegen Gewalt)

Angebot zu Entspannungsmusik zum Abschluss — wer gehen möchte kann gehen

Verabschiedung

Wichtige Gedanken zum Thema:

  • (Zwangs-) Fixierungen
  • Anordnungen zur Fixierung
  • K. o. – Spritze
  • Wirkung / Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Notwendigkeit zum Kontakt
  • Wie sinnvoll / notwendig ist Gewalt?
  • geschlossene Unterbringung / Trennung der Patientinnen von den Angehörigen
  • Behandlung kann immer zur Gewalt werden
  • wieviel Menschlichkeit ist in der Krise möglich -> wie ist sie zu bewahren?
  • Gewalt unter Patienten; Angst der Patienten voreinander
  • verbale Gewalt (Bedrohungen, Beschimpfungen…)
  • Kuschen als Indiz eines gewalttätigen Systems
  • wie erleben Angehörige Gewalt der Erkrankten?
  • Behandlungsvereinbarung als Möglichkeit zu weniger Gewalt in der Behandlung

Material usw.

  • Kassettenrekorder
  • Musik
  • Kerzen
  • Unterlagen Behandlungsvereinbarung

Menschen, die mit folgenden Diagnosen leben müssen: Schizophrenie, Paranoia, Borderline, Bipolare Störung, Depression u. ä. mit psychotischen Symptomen tauschen sich mit Angehörigen, Interessierten und in der Psychiatrie Tätigen aus.