Angebote der Rheinischen Kliniken Düren nicht nur für Klinikpatienten

Protokoll des Psychoseseminars vom 19.05.2004 von 19.00 – 22.30 Uhr in den Rheinischen Kliniken Düren:

Nachdem Herr Dr. Knauer das Auditorium des Psychoseseminars begrüßt hat, gibt er bekannt, dass die Kliniken 17 Plätze Betreutes Wohnen bekommen haben. Die Einrichtung befindet sich in der Heerstraße. Er schlägt weiterhin einen zweiten Termin für ein gemeinsames Treffen in der Klinik vor, an dem zum Thema Akupunktur und Aromatherapie gesprochen werden könnte. Leider kann er aufgrund eines 40 – jährigen Dienstjubiläums nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Offermanns, eine Motopädin und Herr Dr. Perrar Abteilungsarzt der gerontopsychiatrischen Abteilung der RKD werden ihre Arbeitskonzepte in Form eines Vortrages vorstellen. Fr. Offermanns beginnt mit der Vorstellung zweier Konzepte zum Thema „Sinneswahrnehmung“.

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Fr. Offermann bemerkt, dass wir in einer Augen – Ohr – Kultur leben und das andere Bereiche der Sinneswahrnehmung medial eher unberührt bleiben. Sie vermittelt dem Auditorium den Zusammenhang zwischen seelischen und körperlichen Gleichge-wicht, gibt Hinweise zu Fachliteratur und beantwortet Fragen.

Im Anschluss daran trägt Herr Doktor Perrar einen Lichtbildvortrag über Powerpoint vor. Der Lichtbildvortrag orientiert sich an einem Artikel von Dr. Perrar und bearbeitet das Thema „Snoezelen“. Es werden sehr schöne Bilder über die Snoezelengegeben-heiten gezeigt und die Teilnehmer des Psychoseseminars bekommen einen sehr detaillierten Einblick in das Thema. Dem Protokoll ist der Artikel von Dr. Perrar beigefügt. Dieser kann bei Fr. Auerswald angefordert werden. Über Internet kann man sich unter: www.gerontologisches–forum.de einklicken. Das Snoezelen ist seit 3 Jahren in der RKD möglich und erfreut sich wachsender Begeisterung. Die zur Verfügung stehenden Räume, ein „Weiß- und ein Schwarzraum“ werden von insgesamt 20 Gruppen genutzt.

Aus diesem Grund ist es nicht möglich seitens der Kontaktstelle der Kette diese Möglichkeiten ebenfalls zu nutzen. Dafür ist der Raum in der Tagesklinik der Schoellerstraße vorgesehen. Fr. Auerswald müsste noch eine 3-tägige Fortbildung (26-28 UE) bei Dr. Perrar machen, um mit Besuchern der „Kette e. V.“ die Soezelenmöglichkeiten dort zu nutzen. Über die Kosten der Fortbildung konnte keine Aussage getroffen werden. Die Tagesklinik ist tagsüber von 8.00 – 16.00 Uhr besetzt. Innerhalb der Rheinischen Kliniken Düren hat sich neuerlich eine Initiative um Frau Laven gebildet. Thematisch geht es darum das Fr. Laven bei einigen ehemaligen Klinikpatienten die Nachsorge übernehmen will. Aber genaue Fakten sind nicht bekannt. Es ist z. Z. nicht möglich klinische Nachsorge seitens ehemaliger Patienten zu bekommen.

Ende der Veranstaltung gegen 22.30 Uhr

Menschen, die mit folgenden Diagnosen leben müssen: Schizophrenie, Paranoia, Borderline, Bipolare Störung, Depression u. ä. mit psychotischen Symptomen tauschen sich mit Angehörigen, Interessierten und in der Psychiatrie Tätigen aus.