Aktiv sein im Winter trotz psychischer Erkrankung

Protokoll des Psychoseseminars

vom 21. Dezember 2016 von 19.00 – 21:00 Uhr

Moderation und Protokoll: Frau Dangel Ablauf:

Begrüßung der anwesenden Gäste: Frau Dangel

Vorstellung des Psychoseseminars Herr Schmidt

Ablauf des Seminars mit Pausen und Getränken und Protokoll Frau Dangel

Einstieg – Frau Dangel

Das letzte Psychoseseminar im Jahr ist immer mit Keksen und Punsch ausgestattet und soll ein schöner Jahres – Abschluss sein. Hier hängen alle Themen der bisherigen Seminare aus. Zum Schluss sammeln wir noch Themen für das kommende Jahr. Bedienen Sie sich bitte am Gebäck und den mitgebrachten Getränken. Wir haben auf einem Tisch auch ein kleines Plakat hingelegt, mit den Titel : „21 Jahre Psychoseseminar Düren“, auf dem Sie gerne malen, schreiben, kreativ sein können…..

Bezüglich der „dunklen“ Jahreszeit möchten wir Sie nun fragen, welche Aktivitäten Sie im Winter machen und was Ihnen hilft – oder sie hindert – im Winter aktiv zu bleiben?

Es entsteht eine Diskussion. Die Nennungen werden auf Karten notiert und auf dem Boden nach positiven und negativen Nennungen sortiert:

Als Aktivitäten im Winter werden genannt:

  • Musik hören und machen
  • Weihnachtsmärkte besuchen
  • Schwimmbad besuchen
  • TV gucken
  • Nähen / Handarbeit
  • Skifahren
  • Ehrenamt ausüben
  • Sauna
  • Kino
  • Eislaufen
  • Spiele spielen
  • Cafebesuche
  • Plätzchen backen
  • Am PC arbeiten
  • Lesen
  • Menschen treffen
  • Spazieren
  • Arbeit
  • Fahrrad fahren
  • Kreativ sein
  • Sport
  • Kochen
  • Schreiben z. B. Tagebuch
  • Pakete verschicken
  • Playstation
  • Großputz / Ausmisten

Es wird deutlich, dass es eine Vielzahl von Möglichkeiten gibt, aktiv im Winter zu sein.

Hindernisse sind:

  • Jahresendtermine
  • Stress
  • Es ist anstrengender Wege zu bewältigen
  • Aktivitäten sind im Winter sind teurer (Eintritte)
  • Sich im Freien auszuhalten ist im Winter nur eingeschränkt möglich (kalt, nass, dunkel)
  • Der Antrieb ist gemindert
  • Es entsteht eine depressive Stimmung
  • Es bedarf mehr Vorbereitung (Mütze, Schal, warme Schuhe…..)
  • Die Dunkelheit ist negativ
  • Die Kälte ist negativ
  • Es ist eine kontaktarme Zeit
  • Erkältungskrankheiten kommen
  • Nach der Arbeit ist man früher müde

Pause

Nun sammeln wir auf der Flipchart ,welche Möglichkeiten es gibt, um auch im Winter aktiv zu sein – trotz psychischer Erkrankung

  • Hobbys / Ehrenamt (hier z. B. Fußballtrainer, WEGBEGLEITER, Tierheim….)
  • Politische Tätigkeit
  • Mister X (Spielgruppe im KOMM, Montag und Donnerstag)
  • Wandern – Eifelverein
  • Ehrenamtsbörse – Freiwilligenzentrum Düren (z. B. Vorlesepaten….)
  • Kreativ sein (Gruppe im SPZ der Kette zum Beispiel)
  • Stadtbücherei (kostenlos lesen)
  • Gemeinsam Kochen (auch Kurse in der VHS)
  • Sport in der Gruppe (z. B. SPZ Die Kette e.V., Vereinen)
  • Offener Treff (SPZ Die Kette e. V.)

Es wird angesprochen, dass es beim Ehrenamt wichtig ist, darauf zu achten, dass es nicht zur Belastung wird. Alle Aktivitäten sollen Freude bringen. Im SPZ der Kette e. V, Düren können Interessierte auch selber Aktivitäten einbringen (Walken, basteln, Musik machen….).

Eine medikamentöse Unterstützung während der Wintermonate soll im mit dem Facharzt abgestimmt sein.

Als Themenvorschläge werden genannt:

  • Partnerschaft mit Behinderung
  • Überengagierte Helfer
  • Alltag der Betroffenen – Einblicke der Betreuer
  • Rund – um – Blick bei Psychose (kann der Betreuer alles sehen / wissen)
  • Kommunikation
  • Medikamente und Alternativen
  • Umgang mit der Psychose in der Öffentlichkeit

Ca. 20:45 Uhr

Abschlussrunde: Ein Stein wird in die Runde gegeben: Was hat Ihnen diese Veranstaltung gebracht (was nehmen Sie mit? Was lassen Sie hier?)

Bedanken bei der Seminargruppe (und dem Gast / den Gästen) –Hinweis, dass das Psychoseseminar bis zum März Pause macht. Alle weiteren Themen und die neuen Themen und Termine stehen auch auf der Homepage des Psychose – Seminars www.psychose-seminar.info und werden in der Presse und bei der Kette veröffentlicht

Menschen, die mit folgenden Diagnosen leben müssen: Schizophrenie, Paranoia, Borderline, Bipolare Störung, Depression u. ä. mit psychotischen Symptomen tauschen sich mit Angehörigen, Interessierten und in der Psychiatrie Tätigen aus.